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Breitbandausbau: Lösungsorientierte Zusammenarbeit in Mainhardt

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Artikel vom: 29.12.2021
In der Gemeinde Mainhardt wird derzeit ein Flurneuordnungsverfahren durchgeführt, im Zuge dessen erstmals die Gemeinde Mainhardt, das Amt für Flurneuordnung und der Zweckverband Breitband zusammenarbeiten, um für die Bürgerinnen und Bürger optimale Lösungen zu finden.
Die „positive Wirkung, die sich aus dem Zusammenschluss oder der Zusammenarbeit mehrerer Organisationen ergibt“ – so definiert sich der Synergieeffekt. In den Genuss desselben kommen nun die Anwohnerinnen und Anwohner in der Gemeinde Mainhardt: Für viele der Anwohnerinnen und Anwohner entfällt das Verfahren der Grunddienstbarkeit, da durch die Flurneuordnung der Breitbandausbau auf öffentlichem Grund durchgeführt werden kann. So kann der Zweckverband Breitband Landkreis Schwäbisch Hall beim Verlegen der Glasfaserkabel den Zugriff auf privates Eigentum minimieren.  

Beteiligt sind die Gemeinde Mainhardt mit dem Verwaltungschef Damian Komor, das Flurneuordnungsamt des Schwäbisch Haller Landratsamtes und der Zweckverband Breitband des Landkreises Schwäbisch Hall. Ziel ist die Optimierung der Bauarbeiten im Zuge des Breitbandinfrastrukturausbaus in der Gemeinde im Rahmen des Flurneuordnungsverfahrens in Mainhardt.

Die Flurneuordnung hat zum Ziel, landwirtschaftliche Betriebsgrundlagen zu verbessern und damit die Bewirtschaftung der Flächen wirtschaftlicher zu machen, die Erholungs- und Kulturlandschaft zu erhalten und das unzureichende Wegenetz zu verbessern. Innerhalb des Plangebietes befinden sich mehrere Wohnplätze, Weiler und Einzelgehöfte, die überwiegend noch landwirtschaftlich geprägt sind. Diese sollen durch bodenordnerische und gestalterische Maßnahmen aufgewertet werden.

Der Zweckverband Breitband Landkreis Schwäbisch Hall wird in Mainhardt die sogenannten „weißen Flecken“ mit Glasfaseranschlüssen versorgen. Das sind unterversorgte Gebiete, in denen der bisherige Internetzugang weniger als 30 Mbit/s (als Downloadgeschwindigkeit) ermöglicht und in denen in den nächsten drei Jahren kein Ausbau seitens der Versorger am Markt geplant ist. Die Maßnahme in Mainhardt zählt zu den umfangreichen Baustellen, die Gesamtkosten wurden auf über 18 Millionen veranschlagt. Dabei finanzieren der Bund (mit 50 Prozent) und das Land (mit 40 Prozent) mit.

„Ohne diese Finanzierung wäre ein derart umfangreicher Ausbau in Mainhardt nicht möglich, und schon gar nicht in dieser Kürze der Zeit. Die Gemeindestruktur mit den weit verzweigten Gehöften und Weilern lässt kein anderes Vorgehen zu,“ so Bürgermeister Komor. „Umso dankbarer sind wir für die Unterstützung durch den Zweckverband Breitband, der die ganze Ausbauplanung so kompetent und effizient für uns in die Hand nimmt. Das wollen wir nach Kräften unterstützen und die uns möglichen Weichen stellen!“

Auch der Vorsitzende des Zweckverbands Breitband Landkreis Schwäbisch Hall, Landrat Gerhard Bauer ist stolz auf sein Team: „Mit Hilfe der professionellen Planung des Zweckverbands Breitband und dem Gespür für effiziente Lösungen profitieren die Beteiligten im Landkreis – und die Ausbaugeschwindigkeit des bedeutenden Standortfaktors ‚Highspeed-Internet' erreicht eine neue Dimension.“

„Wir begrüßen die Kooperation mit dem Flurneuordnungsamt sehr. Auf diese Weise können wir die Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner minimieren und einen reibungslosen Ablauf der tatsächlichen Baumaßnahmen gewährleisten,“ so Geschäftsführer des Zweckverbands Breitband des Landkreises Schwäbisch Hall, Heinz Kastenholz.
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