In Gerabronn geht der Glasfaserausbau in die nächste Phase

Der Tiefbau ist bereits gestartet – Gerabronn baut nun auch die „Grauen Flecken“ aus.

Der Breitbandausbau in der Stadt Gerabronn geht in die nächste Etappe: Mit dem symbolischen Spatenstich am 07. Mai 2026 ist offiziell der Startschuss für den Ausbau der sogenannten „Grauen Flecken“ gefallen. Damit beginnt nun der zweite große Schritt im Stadtgebiet.

Die erste Phase des geförderten Glasfaserausbaus – der Ausbau der sogenannten „Weißen Flecken“ mit einer bisherigen Versorgung von unter 30 Mbit/s – wurde in Gerabronn bereits erfolgreich umgesetzt. Die erschlossenen Bereiche wurden inzwischen an den Netzbetreiber NetCom BW übergeben und sind bereits in Betrieb.

Mit dem nun gestarteten Ausbau der „Grauen Flecken“ werden weitere Haushalte und Betriebe an das Glasfasernetz angebunden, die bislang noch nicht über eine gigabitfähige Versorgung verfügen. Ziel ist es, die digitale Infrastruktur in Gerabronn flächendeckend weiter auszubauen und langfristig zukunftssicher aufzustellen.

Zum offiziellen Auftakt begrüßte die erste stellvertretende Bürgermeisterin Heidegret Mayer Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, des Zweckverbands Breitband Landkreis Schwäbisch Hall, des Planungsbüros seim & partner, des ausführenden Bauunternehmens Aytac, des Innenministeriums Baden-Württemberg sowie des Netzbetreibers NetCom BW.

„Nachdem die Weißen Flecken bereits erfolgreich erschlossen werden konnten, setzen wir den Ausbau nun konsequent fort. Mit der zweiten Ausbauphase schaffen wir die Grundlage dafür, dass noch mehr Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen von einer leistungsfähigen Glasfaseranbindung profitieren können. Wie schön, dass der Tiefbau in Amlishagen bereits erfolgreich starten konnte“, freut sich die erste stellvertretende Bürgermeisterin Mayer.

Das Gesamtprojekt umfasst ein Investitionsvolumen von rund 9,2 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt überwiegend über Fördermittel von Bund und Land: Rund 4,4 Millionen Euro stammen vom Bund, etwa 3,5 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg. Der Eigenanteil der Stadt Gerabronn liegt bei rund 1,3 Millionen Euro.

Auch das Innenministerium Baden-Württemberg hob die Bedeutung des Projekts hervor. Frau Manthey betonte, dass leistungsfähige digitale Infrastrukturen heute zu den entscheidenden Standortfaktoren zählen und der Ausbau einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums leiste.

Privathaushalte profitieren künftig von Glasfaseranschlüssen mit Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s. Für Gewerbebetriebe sind sogar Übertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s möglich. Damit wird ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer modernen und leistungsfähigen Infrastruktur in Gerabronn umgesetzt.

Weitere Informationen zum aktuellen Ausbaustand, zu Anschlussmöglichkeiten sowie Antworten auf häufige Fragen finden Interessierte auf der Website des Zweckverbands Breitband Landkreis Schwäbisch Hall unter https://breitband-sha.de/. Informationen zu Tarifen und Produkten stellt außerdem die NetCom BW unter https://www.netcom-bw.de/privatkunden GmbH bereit.

Zum Baubeginn wird feierlich der Spatenstich zelebriert v.l.n.r.:

Müslüm Özkaya & Müslüm Mirzaoglu (Polier und Bauleiter von Aytac), Tim Gebauer (Bauleiter Zweckverband Breitband), Heinz Kastenholz (Geschäftsführer Zweckverband Breitband), erste stellvertretende Bürgermeisterin Heidegret Mayer, Philip Schaffert (Projektleiter NetCom), Ortsvorsteher Hans Hacker, Katharina Manthey (Referentin des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg), Marcus Nimrichter (Bauamtsleiter Gerabronn),  Franz-Josef Klugmann (Projektleiter seim & partner), Bernd Kneucker (Hauptamtsleiter). Foto: Stadt Gerabronn.