In Fichtenberg wird der Tiefbau wieder aufgenommen

Im Gemeindegebiet Fichtenberg kann nach längerer Pause der Glasfaserausbau wieder aufgenommen werden, um die Einwohner mit großen Schritten näher an die digitale Zukunft zu bringen. Alle Beteiligten trafen sich vor Ort zur Auftaktbesprechung.

Viele Anwohner in Fichtenberg wundern sich, warum das schnelle Internet bei Ihnen weiterhin auf sich warten lässt, während es in anderen Kommunen vorangeht. Leider kam es hier zu einem ungeplanten längeren Baustopp, da die Qualität der Bauausführung nicht den Anforderungen der Gemeinde und des Zweckverbands entsprach. Dies hatte eine juristische Prüfung bzw. Auseinandersetzung zur Folge, welche mittlerweile beigelegt werden konnte.

„Was zunächst einen erheblichen Bauverzug mit sich brachte, könnte sich nun durchaus noch zum Positiven wenden“, erläutert Bürgermeister Ralf Glenk beim Bauauftaktgespräch. Weil zwischenzeitlich auch der Ausbau der grauen Flecken (> 30 Mbit/s im Download) genehmigt wurde, konnte die erneut notwendige Tiefbauausschreibung der weißen Flecken (< 30 Mbit/s im Download) um die Hausanschlüsse der grauen Flecken erweitert werden. Damit gehört Fichtenberg wieder zu den wenigen Kommunen, in denen bereits der Tiefbauer für den Bau aller geförderten Hausanschlüsse feststeht. Mit der Fa. Leonhard Weiss aus Satteldorf konnte zudem ein renommiertes Unternehmen verpflichtet werden, mit dem der Zweckverband in einigen anderen Projekten bereits sehr positive Erfahrungen sammeln konnte.

In der letzten Woche trafen sich deshalb Vertreter der Gemeinde, des Zweckverband Breitband, der Ingenieurbüros kp-engineering und GEO DATA sowie der Fa. Leonhard Weiss auf der Baustelle, um die Details des Bauanlaufs zu besprechen. 
Die Fa. Leonhard Weiss wird nun beginnend mit einigen Ausbesserungsarbeiten Zug um Zug sämtliche förderfähigen Hausanschlüsse und die dafür notwendigen Zuführungstrassen bauen. Nach Abschluss der Arbeiten, der für Ende 2026 geplant ist, wird es in Fichtenberg nur noch so genannte schwarze Flecken geben, die auf Grund der bisherigen Versorgung nicht förderfähig sind. Für diese Hausanschlüsse hat die UGG (Unsere Grüne Glasfaser) bereits einen eigenwirtschaftlichen Ausbau angekündigt, so dass nach deren Engagement alle einen Glasfaserhausanschluss haben sollten, die einen solchen wollten.

Für den Glasfaserausbau im gesamten Zweckverbandsgebiet müssen die Kommunen jeweils 10 % Kosten auf ihrer Gemarkung übernehmen. Die restliche Finanzierung kommt aus den Fördertöpfen des Bundes (50 %) und des Landes Baden-Württemberg (40 %).

Der Zweckverband Breitband und die Gemeindeverwaltung werden die Bürgerinnen und Bürger über die weiteren Schritte über Veröffentlichungen im Gemeindeblatt bzw. in der Presse auf dem Laufenden halten. Darüber hinaus finden Sie weitere Informationen über den aktuellen Status, FAQs zum Thema etc. auf der Homepage des Zweckverbands unter https://breitband-sha.de/.

von links nach rechts: Isabel Fritz (Zweckverband Breitband), Ulrich Pfizenmaier (kp engineering), Bürgermeister Ralf Glenk, Uli Kronmüller (kp engineering), Marco Lechner (Geo data), Katharina Hahn (Bauleitung Leonhard Weiss), Markus Kraus (Polier von Leonhard Weiss), Jens Zemke (Azubi Leonhard Weiss), Jürgen Rüeck (Projektleiter Leonhard Weiss)