Mit dem symbolischen Spatenstich beginnt die nächste Phase des Glasfaserausbaus für eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur.
Mit einem symbolischen Spatenstich im Michelfelder Ortsteil Rinnen fiel am 22. Juni 2026 der offizielle Startschuss für den Ausbau der sogenannten „Grauen Flecken“ in Michelfeld. Nachdem der Ausbau der „Weißen Flecken“ bereits erfolgreich vorangetrieben wurde, beginnt nun die nächste wichtige Etappe auf dem Weg zu einer flächendeckenden Glasfaserversorgung.
Im Rahmen des Förderprogramms werden Adressen erschlossen, die bislang über weniger als 250 Mbit/s verfügen. Ziel ist es, auch diese Haushalte und Unternehmen langfristig mit einer leistungsfähigen und zukunftssicheren digitalen Infrastruktur auszustatten.
Zum symbolischen Spatenstich in Rinnen kamen Vertreter der Gemeinde Michelfeld, des Zweckverbands Breitband Landkreis Schwäbisch Hall, des Netzbetreibers NetCom BW, dessen Vertriebspartners PC 24 Notdienst, des Tiefbauunternehmens TBG Bau GmbH sowie Katharina Manthey als Referentin des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg zusammen, um den offiziellen Baustart zu markieren.
Das Ausbauprojekt wird gemeinsam mit dem Planungsbüro seim & partner umgesetzt, welches die Planung und Umsetzungsbegleitung verantwortet.
„Mit dem heutigen Projektstart investieren wir gezielt in die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde. Eine leistungsfähige Glasfaserinfrastruktur ist heute ein entscheidender Standortfaktor – sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen. Umso wichtiger ist es, dass wir diesen Ausbau gemeinsam mit erfahrenen Partnern umsetzen können“, betonte Bürgermeister Wolfgang Binnig.
Das Gesamtinvestitionsvolumen für den Ausbau der Grauen Flecken beläuft sich auf rund 6,8 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt größtenteils über Fördermittel von Bund und Land Baden-Württemberg. Der Bund beteiligt sich mit rund 3,4 Millionen Euro (50 Prozent), das Land Baden-Württemberg mit rund 2,7 Millionen Euro (40 Prozent). Der Eigenanteil der Gemeinde Michelfeld liegt bei rund 0,7 Millionen Euro (10 Prozent).
„Der Ausbau leistungsfähiger Glasfasernetze ist eine zentrale Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Mit der Förderung der Grauen Flecken schaffen wir die Grundlage dafür, dass auch künftig Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen von den Chancen der Digitalisierung profitieren können. Michelfeld zeigt dabei beispielhaft, wie kommunales Engagement und staatliche Förderung erfolgreich zusammenspielen“, erklärte Frau Manthey vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg.
„Glasfaser ist die Infrastruktur der Zukunft. Mit dem Ausbau der Grauen Flecken investieren wir nicht nur in schnelle Internetverbindungen, sondern auch in die langfristige Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit unserer Kommunen. Dass wir diesen Weg gemeinsam mit Bund, Land und unseren Projektpartnern gehen können, ist ein großer Gewinn für die Region“, betonte Heinz Kastenholz, Geschäftsführer des Zweckverbands Breitband Landkreis Schwäbisch Hall.
Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die NetCom BW das Netz aktivieren und den Betrieb übernehmen. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen profitieren dann von einer stabilen und leistungsfähigen Glasfaseranbindung direkt bis ins Gebäude.
Weitere Informationen zum Ausbauprojekt finden Interessierte auf der Homepage des Zweckverbands Breitband Landkreis Schwäbisch Hall unter www.breitband-sha.de. Informationen zu Produkten und Tarifen sind auf der Website der NetCom BW unter www.netcom-bw.de verfügbar.

Zum Baubeginn wird feierlich der Spatenstich zelebriert v.l.n.r.:
Hasan Yalcin (Oberbauleiter tbg bau), Heinz Kastenholz (Geschäftsführer Zweckverband Breitband), Bürgermeister Wolfgang Binnig, Katharina Manthey (Referentin des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg), Philip Schaffert (Projektleiter NetCom), Armin Schmitt (24-Stunden-PC-Notdienst, Vertriebspartner der Netcom). Foto: Gemeinde Michelfeld